Deutscher Wandertag: Freie Fahrt mit „Remsi“

Mit der Wandertagsplakette „Remsi“ können Besucherinnen und Besucher des Deutschen Wandertags vom 3. bis 8. August alle U- und S-Bahnen, Busse und Bahnen im Remstal und darüber hinaus kostenfrei nutzen. Die Details des Mobilitäskonzepts haben die Mobilitätspartner bei einem Pressegespräch in Lorch vorgestellt.

Insgesamt konnten drei Verkehrsunternehmen als Mobilitätspartner für das Großevent gewonnen werden, das sich über vier Landkreise erstreckt – nämlich der Verkehrsverbund Stuttgart (VVS) sowie der Verkehrsverbund OstalbMobil und die Mobilitätsmarke bwegt in Baden-Württemberg. „Nur durch diese Kooperation ist es auch möglich, dass die Besitzer der Wandertagsplakette ‚Remsi‘ zwischen dem 3. und 7. August den ÖPNV kostenfrei nutzen“, sagte der Landrat des Rems-Murr-Kreises, Dr. Richard Sigel.

Die meisten Ausgangspunkte von Wanderungen mit dem ÖPNV erreichbar

Wandern sei an sich sehr nachhaltig – aber ganz besonders dann, wenn die Menschen mit dem ÖPNV anreisten, betonte Albvereinspräsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß. Wanderführerin und Vizepräsidentin des Vereins, Regine Erb, wies auf die ausgeklügelte Planung der Wanderungen hin, um sie ÖPNV-kompatibel zu machen. „Wir haben uns viele Gedanken darüber gemacht und die Touren so konzipiert, dass die meisten der Startpunkte gut mit dem ÖPNV erreichbar sind“, sagte Erb. Alle Wanderführerinnen und Wanderführer seien geschult, um „mit den vielen kleinen Informationen am Wegesrand über Natur, Flora und Fauna“ bei Groß und Klein Verständnis für Natur- und Artenschutz zu wecken. Dies sei für den Schwäbischen Albverein ein besonders wichtiges Anliegen.

Mit dem VVS, OstalbMobil und bewegt im ganzen Großraum Stuttgart, im Remstal und darüber hinaus kostenlos unterwegs

„Unser Gebiet hier – das Wandergebiet des Wandertags – bietet eine hohe Verkehrsmittelvielfalt und -dichte und ist sehr gut erschlossen“, betonte Gabriele Seefried, Erste Landesbeamtin Ostalbkreis. Die Wandertags-Gäste könnten sich hier ganz problemlos mit dem Bus, mit dem Zug, mit der S-Bahn oder in Fellbach sogar mit der U-Bahn aus Stuttgart fortbewegen.

Über ein dichtes Netz verfügt auch der Verbund OstalbMobil: Alleine in seinem Gebiet, das von Lorch-Waldhausen über Bopfingen bis nach Nördlingen reicht, werden pro Jahr elf Millionen Kilometer von Bus und Bahn zurückgelegt. „Auch bei uns sind die Gäste mit ‚Remsi‘ kostenfrei unterwegs, allerdings nur in dem Teil des Gesamtgebiets, der im Remstal liegt, also die Buslinien an unserem Schienenstrang entlang der Rems “, erläuterte OstalbMobil-Geschäftsführer Paul-Gerhard Maier.

Längere Züge und und engmaschige Taktung im VVS-Gebiet

Den Einsatz längerer Züge während des Wandertags auch am Wochenende sowie eine engmaschige Taktung aus dem und ins Remstal plant der VVS. „Somit können zur Abschlussfeier und zum großen Festumzug am Sonntag, 7. August, alle gut mit dem ÖPNV nach Fellbach anreisen“, führte der VVS-Marketingleiter Michael Terbeck aus.

Terbeck wies zudem darauf hin, dass die S-Bahnstrecke zwischen Stuttgart-Hauptbahnhof (tief) und Vaihingen in den Sommerferien wegen lang geplanter und groß angelegter Baustellen nicht befahrbar sei. „Somit halten an den Stationen Hauptbahnhof (tief), Stadtmitte, Feuersee, Schwabstraße, Universität und Österfeld keine S-Bahnen. Allerdings wird die Strecke zwischen Fellbach und Stuttgart Hauptbahnhof (oben) von der S2 durchgehend bedient, während die S3 nur zwischen Backnang und Stuttgart-Bad-Cannstatt verkehrt.“ Selbstverständlich werde hier ein Schienenersatzverkehr eingerichtet, so Terbeck weiter. Die Fahrgäste sollten sich jedoch auf eine etwas längere Fahrzeit und mehrere Umstiege einstellt-

Nachhaltigkeit bei Wanderungen

Ein gutes Zusammenwirken zum Thema „Nachhaltigkeit“ gebe es beim 121. Deutschen Wandertag 2022 nicht nur beim ÖPNV, sondern auch bei der gesamten Organisation. Dies zeige sich unter anderem auch in der engen Zusammenarbeit mit den Naturschutzbehörden und -organisationen sowie dem Forstbetrieb. „Wir versuchen, keine Wanderungen und Aktivitäten in besonders schützenswerten Gebieten wie etwa Biotopen durchzuführen und verzichten auf zusätzliche Beschilderung oder auch mobile Stationen im Wald“, betonte Dr. Richard Sigel.

Sommer auf der Fuchsfarm

Spiel, Spaß und Sport, Wandern, Basteln, Kanufahren und natürlich am Lagerfeuer sitzen – Die Schwäbische Albvereinsjugend lädt in den Sommerferien zu zwei zweiwöchigen Zeltlagern für Kinder und Jugendliche auf dem Gelände ihres Jugendzentrum Fuchsfarm auf dem Raichberg in Albstadt-Onstmettingen ein. Dazu kommt eine einwöchige internationale Jugendbegegnung unter dem Titel „Fuchsfarm international“.

Zeltlager I
Am Anfang der Ferien, vom 31. Juli bis 13. August, sind die 8- bis 13Jährigen dran. Die Kinder schlafen in Zelten und nehmen an einem vielfältigen Outdoor-Programm teil, mit abwechslungsreichen Wande-rungen, Geländespielen, Zeit zum Toben, Fußball- und Volleyballspielen sowie Musik am Lagerfeuer.
Kosten: 310 Euro (Mitglieder), 330 Euro (Nichtmitglieder).
Anmeldeschluss: 7. Juli.
Weitere Infos und Anmeldung

Zeltlager II
Vom 14. bis 27. August ziehen die 12- bis 17Jährigen in die Zelte auf der Fuchsfarm. Auch hier stehen Spaß, Spiel und Sport im Freien auf dem Programm wie Wandern, Kanufahren, Basteln und Werkeln oder eine Jugenddisco.
Kosten: 320 (Mitglieder), 340 Nichtmitglieder.
Anmeldeschluss: 20. Juli.
Weitere Infos und Anmeldung

Fuchsfarm international
Bei „Fuchsfarm international“ vom 28. August bis 4. September steht die Begegnung mit Jugendlichen aus Spanien, Lettland, Italien und Polen sowie das Erleben von kultureller Vielfalt, Toleranz und Solidarität im Mittelpunkt der Freizeit. Zum Thema Nachhaltigkeit gibt es zahlreiche kreative Workshops in interkulturellen Gruppen, etwa zu Fotografie, Naturschutz und Kulinarik. Dazu kommt ein buntes Freizeitprogramm rund um die Fuchsfarm und natürlich die obligatorischen Abende am Lagerfeuer. Kosten: 185 Euro (Mitglieder), 200 Euro (Nichtmitglieder).
Anmeldeschluss: 3. August.
Weitere Infos und Anmeldung

Im Preis enthalten sind die Unterkunft in den Zelten bzw. bei „Fuchsfarm international“ im Matratzenlager sowie das Programm mit allen Eintritten. Außerdem natürlich die legendär gute Verpflegung, die jeden Tag frisch von unserem Küchenteam zubereitet wird.

Das Jugendzentrum der Schwäbischen Albvereinsjugend
Das Jugendzentrum Fuchsfarm liegt auf 920 Metern Höhe unweit des Albtraufs in einem Landschaftsschutz- und Wandergebiet in Albstadt-Onstmettingen. 1964 hat der Schwäbische Albverein das 15 Hektar große Gelände einer ehemaligen Silberfuchsfarm erworben und nach und nach zu einem modernen Jugendwanderheim umgebaut.

Deutscher Wandertag: Fernwandern auf dem RemstalWeg

Mal einen Fernwanderweg laufen – das wäre doch mal was! Beim 121. Deutschen Wandertag Anfang August im Remstal können Sie bequem den Einstieg ins Fernwandern finden und den RemstalWeg erwandern.

Geführt von zertifizierten Wanderführerinnen und Wanderführern des Schwäbischen Albvereins und gemeinsam mit anderen Wanderinnen und Wanderrinnern können Sie den RemstalWeg in Angriff nehmen – in einzelnen Etappen und das Gepäck bleibt dabei bequem in einem Quartier.

Von der Ostalb bis zur Mündung der Rems

Der RemstalWeg ist 215 Kilometer lang und führt Sie von Heubach auf der Ostalb und der Quelle der Rems in Essingen bei Mögglingen bis zur Mündung in den Neckar in Remseck und wieder zurück an den Nord- und Süd-Hängen des schönen Remstals – durch Wälder, Wiesen und Weinberge, die so typisch sind für die Region. Auch die Aussichtsfelsen der Schwäbischen Alb fehlen nicht bei diesem Fernwanderweg. Unterwegs finden sich zudem spannende und attraktive Orte wie Schwäbisch Gmünd, Lorch mit seinem berühmten Kloster, die Daimlerstadt Schorndorf oder die Wandertagshauptstadt Fellbach.

Fernwandern in einzelnen Etappen beim Deutschen Wandertag – das Gespäck bleibt im Quartier!

Für den Deutschen Wandertag wurde die Route etwas modifiziert, so dass aus normalerweise elf, zwölf Etappen wurden. So können dann die Nordroute (130 km) oder die Südroute (108 km) in jeweils sechs Etappen erwandert werden. Der Start jeder Etappe ist so gelegt, dass er mit dem Öffentlichen Nahverkehr gut erreichbar ist. Sie können also bequem in einem Quartier wohnen bleiben und müssen keinen schweren Rucksack mit sich herumschleppen. Ein Tagesrucksack mit Getränken und Vesper, Sonnen- und Regenschutz reicht völlig aus.

Feierlicher Empfang an der Remsmündung in Remseck

Unsere Wanderführerinnen und Wanderführer zeigen Ihnen die schönsten Stellen des RemstalWegs und geizen nicht mit interessanten Infos über Geschichte und Geschichten am Wegesrand. Und in der Gruppe macht das Wandern doch gleich noch viel mehr Spaß. Am Ende der sechs Etappen werden alle Wanderer und Wanderinnen in Remseck feierlich empfangen.

Alle Etappen des RemstalWegs sind einzeln buchbar, Sie bleiben also maximal fexibel.

Hier geht es zu den Infos und zur Anmeldung zu allen Etappen des RemstalWegs beim Deutschen Wandertag.

Wir freuen uns auf Sie!

Genuss im Park beim 121. Deutschen Wandertag

Vom 3. bis 7. August ist nicht nur auf den Wanderwegen im Remstal viel los, sondern auch in der Wandertagshauptstadt Fellbach auf dem Guntram-Palm Platz. Bei „Genuss im Park“ gibt es Live-Musik, Spaß und Spiel für Familien und eine leckere Bewirtung durch Fellbacher Weingüter, Vereine und Gastronomen.

Am Freitag, 4. August, bietet der Schwäbische Albverein zudem Workshops und Exkursionen zu den Themen Wandern, Wege und Naturschutz an.

Alle Infos zu Genuss im Park und den Workshops,  dazu einen Lageplan des Festgeländes sowie Infos zum Festumzug finden sich in einem neu erschienenen Flyer. Er ist ab sofort kostenfrei in allen i-Punkten der beteiligten Remstal-Kommunen erhältlich und steht hier zum Download zur Verfügung.

Bitte verteilen Sie den Flyer gerne weiter oder teilen ihn in den Sozialen Medien!

 

Outdoor-Erste-Hilfe: Für alle Fälle gut vorbereitet

Vor dem Deutschen Wandertag im Remstal frischen unsere Wanderführerinnen und Wanderführer ihre Kenntnisse in Outdoor-Erste-Hilfe auf. Dafür arbeitet der Schwäbische Albverein mit dem DRK-Kreisverband Rems Murr zusammen.

Beim Wandern mit dem Fuß umgeknickt, ein Insektenstich mit allergischer Reaktion, eine blutende Wunde – was tun? Bei dem Erste-Hilfe-Kursformat „Outdoor“ des DRK Rems-Murr lernen die Wanderführerinnen und Wanderführer des Schwäbischen Albvereins, Verletzungen bei Outdoor-Sportarten und anderen Aktivitäten im Freien zu versorgen. Im Vorfeld des 121. Deutschen Wandertags vom 3. bis 7. August im Remstal haben bisher über 80 Albvereins-Guides die speziellen Kurse des DRK-Kreisverband Rems-Murr besucht.

Auf Notfälle beim Wandertag gut vorbereitet
„Alle Wanderführerinnen und Wanderführer beim Deutschen Wandertag sollen auf eventuell eintretende Notfälle gut vorbereitet sein“, betont Wanderreferentin Karin Kunz vom Schwäbischen Albverein. „Das ist mir als Organisatorin des Wanderprogramms sehr wichtig.“ Für die Kurse habe man mit dem DRK Rems-Murr einen zuverlässigen Partner und mit DRK-Referentin Beate Wichtler eine engagierte und kompetente Trainerin gefunden.

Erste Hilfe im Gelände
Die Teilnehmenden lernten bei den insgesamt fünf Kursen unter anderem die Seitenlage auch in unwegsamem Gelände korrekt anzuwenden, Blutungen zu stillen, einen Fahrradhelm sachgerecht abzunehmen, gestürzte Menschen mit Wirbelsäulenverletzungen zu versorgen oder Insektenbisse und Sonnenstiche zu behandeln. Außerdem erfuhren sie, welches Erste-Hilfe-Material in einen Rucksack gehört und welche Naturmaterialien hilfreich sein können, etwa um ein verstauchtes Fußgelenk zu schienen.

Unterkühlung wird unterschätzt
Ein weiterer wichtiger Bereich, so Beate Wichtler, sei das Thema Unterkühlung. „Wenn jemand gestürzt ist und am Boden liegt, kühlt der Körper schnell aus – dies kann Komplikationen hervorrufen und sogar im Sommer zu einem oft unterschätzen Problem bei Notfällen im Gelände werden“. Um eine Unterkühlung abzumildern sei als Schutz gegen Wind und Nässe sowie für die Reflektion der vom Köper abstrahlenden Wärme eine Rettungsdecke nützlich. „Zusätzlich wird zum Boden hin eine Isolationsschicht empfohlen, beispielsweise durch Laub oder die Jacken von Begleitpersonen“, erklärt Wichtler.

Unterschied zu Sofortmaßnahen im Straßenverkehr
Die Albvereins-Guides können bei Wanderung vor schwierige Situationen gestellt werden, denn ein Notfallort kann an einem steilen Hang oder in einem unzugänglichen Waldgebiet liegen. „Es kann dann etwas dauern, bis die Profis vom Rettungsdienst eintreffen“, so Wichtler weiter. „Dann ist oft eine erweiterte Erste Hilfe notwendig. Das hat mit den Sofortmaßnahmen im Straßenverkehr wenig zu tun.“ Darauf wurden die Tourguides nun vorbereitet. Im Notfall können Sie kompetent helfen.

„Das einzige was man falsch machen kann, ist nichts zu tun.“
Wanderreferentin Karin Kunz, die als Wanderführerin selbst an einem der Kurse teilnahm, schätzte vor allem „ die einfachen Merksätze“, die gelehrt wurden. „Das hat sich eingeprägt und man kann alles gut anwenden, um in komplexen Situation Lösungen zu finden“, so Kunz. „Das einzige was man falsch machen kann, ist nichts zu tun“, fügt Beate Wichtler hinzu.


Im Fortbildungsprogramm der Heimat- und Wanderakademie bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz immer wieder Outdoor-Erste-Hilfe-Kurse für Wanderführerinnen und Wanderführer an.

1.200 Wanderer bei der 12-Stunden-Remstalwanderung

55 Kilometer und 1.000 Höhenmeter – die 12-Stunden Remstalwanderung an Christi Himmelfahrt hatte es in sich. Wanderreferentin Karin Kunz vom Schwäbischen Albverein hatte gemeinsam mit Ehrenamtlichen die Route ausgetüftelt.

Der Start war Fellbach. Von hier aus ging es bei idealem Wanderwetter über Kernen, Aichwald, Weinstadt und Korb bis nach Winnenden und über Schwaikheim, Waiblingen und Remseck am Neckar wieder zurück nach Fellbach. Hier konnten die Weitwanderer am Zieleinlauf Urkunde und Medaille entgegennehmen.

Entlang der professionell ausgeschilderten Tour wurden die Wandernden bestmöglich versorgt: In allen beteiligten Kommunen gab es eine Pausen- und Verpflegungsstation, wo die in der Teilnahmegebühr von 34 Euro enthaltenen Genussgutscheine eingelöst werden konnten. Wer unterwegs verarztet werden musste, dem standen die Helfer des Roten Kreuzes zur Verfügung. Wanderfans. Und die, denen die Füße unterwegs zu sehr schmerzten oder die aus anderen Gründen abbrechen mussten, konnten den kostenfreien Shuttlebus zum bequemen Rücktransport nutzen. Die überwiegende Zahl der Teilnehmer schaffte die sportliche Herausforderung gleichwohl aus eigenen Kräften.

Die 12-Stunden-Wanderung stimmte in diesem Jahr auf den 121. Deutschen Wandertag ein. Vom 30. Juli bis 7. August laden der Schwäbische Albverein, die „Wandertagshauptstadt“ Fellbach und 20 weitere Kommunen zu „Wandern satt“ ins Remstal ein. Motto des Wandertags ist „Genieße das Wandertal“.

www.dwt2022.de

Wimpelwanderung: Zu Fuß von Bad Wildungen nach Fellbach

Gut 422 Kilometer in 17 Wanderetappen – Diese Strecke legt die Wimpelwandergruppe aus Bad Wildungen mit dem Wandertagswimpel bis zum 121. Deutschen Wandertag 2022 im Remstal zurück. Nicht am Stück, sondern immer mal wieder eine oder mehrere an den Wochenenden.

Gestartet sind die Wanderer bereits am 4. September in Bad Wildungen. Im Winter wurde pausiert, im März ging es weiter. Zehn Etappen sind bereits geschafft. Am Donnerstag, 4. August, um 18 Uhr wird die Wimpelwandergruppe aus Bad Wildungen dann auf dem Guntram-Palm-Platz in Fellbach empfangen werden.

In Etappe 13 am 2. Juli können wir die Wandergruppe aus Hessen dann im Vereinsgebiet des Schwäbischen Albvereins begrüßen.

Haben Sie Lust mitzuwandern?
Es wäre schön, wenn auf unserem Vereinsgebiet Wanderer aus den Ortsgruppen des Schwäbischen Albvereins die Wandergruppe aus Hessen immer wieder ein Stück begleiten würden. Hier finden Sie die gesamte Etappenplanung der Wimpelwanderung.

Wer Interesse hat mitzulaufen, wendet sich bitte an Eugen Kramer von der OG Bad Urach, der dann den Kontakt herstellt und Treffpunkte organisiert.

Anprechpartner:
Eugen Kramer, , Mobil: 0176 / 31679548.

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Teile des HW5 im Schönbuch gesperrt bzw. nur eingeschränkt begehbar

Am Wochenende, 7. bis 8. Mai, findet im Naturpark Schönbuch die sogenannt „Schönbuch Trophy“ statt . Aufgrund verschiedener Lauf- und Mountainbikewettbewerbe sind deshalb einige Waldwege am Samstag, 7. Mai, gesperrt bzw. am Sonntag, 8. Mai, nur eingeschränkt begehbar.Unter anderem auch der Abschnitt des Hauptwanderwegs 5 (HW 5) zwischen der Querungsstelle der Kreisstraße K1000 (Ehningen Hildrizhausen) und dem Naturfreundehaus Herrenberg nahe dem neuen Schönbuchturm.

Bitte meiden Sie das Gebiet für Wanderungen am kommenden Wochenende.

Neue Infotafel zum RemstalWeg in Essingen

Nahe der Remsquelle in Essingen gibt es eine neue Infotafel, die den gesamten RemstalWeg zeigt. Vertreter der Kommunen und des Schwäbischen Albvereins haben die Tafel am 29. April 2022 enthüllt und offiziell eingeweiht.

v.l.n.r. Peter Jung, Geschäftsführer Remstalkellerei (Sponsoringpartner); Oberbürgermeister Michael Scharmann, Vorsitzender Remstal Tourismus, Wolfgang Hofer, Bürgermeister Essingen; Renate Maier, Albvereins-Ortsgruppe Mögglingen; Werner Bader, Geschäftsführer Remstal Tourismus; Rudolf Häußler, Gauwegmeister des Nordostalbgaus des Schwäbischer Albvereins.

Die Infotafel soll Wanderern einen Überblick über den Fernwanderweg verschaffen. Rudolf Häußler, Wegmeister des Schwäbischen Albvereins im Nordostalbgau betonte, dass der Albverein noch mehr Energie in die Wegepflege und Ausschilderung des RemstalWeges konkret im Ostalbkreis stecken werde. Renate Maier von der Albvereins-Ortgruppe Mögglingen kündigte an, in der Region „für frischen Wanderwind“ sorgen zu wollen und das Thema Wandern verstärkt auch in den interkommunalen Fokus zu rücken.

Essingens Bürgermeister Wolfgang Hofer freute sich, dass mit der vom Bauhof angebrachten und bisher im Remstal einzigen derartigen Infotafel das Umfeld der Remsquelle weiter aufgewertet werden konnte; zwei kürzlich auf Steinbrocken direkt am Ursprung installierte Kleinplastiken – eine davon zeigt die Remsnixe – trügen hierzu ebenfalls bei.

Der Vorsitzende des Tourismusvereins, Oberbürgermeister Michael Scharmann, sowie Geschäftsführer Werner Bader dankten den Projektbeteiligten sowie dem Sponsoringpartne Remstalkellerei für die Unterstützung und die unkomplizierte Umsetzung.

Der RemstalWeg gilt als besonderes Highlight für Wanderer und Genießer und ist gut zu erkennen an der gelben Beschilderung mit dem blauen Unendlich-Zeichen. Er führt auf 215 km rechts und links der Rems durch weitläufige Waldgebiete, Streuobstwiesen, historische Städte und sympathische Dörfer sowie auf Höhen- bzw. Halbhöhenlagen im unteren Remstal durch Weinberge. Der Wanderweg lässt sich auch abschnittsweise erkunden: In mehreren Tagesetappen können sich Wanderer:innen auf Entdeckungstour durch die vielfältige Landschaft des Tals begeben und die für die Region so wichtige Lebensader Rems kennenlernen.

Weitere Infos zum RemstalWeg, zu allen Etappen und zur Orientierung


RemstalWeg beim Deutschen Wandertag

Beim 121. Deutschen Wandertag im Remstal können Wanderer den RemstalWeg entlang der Rems von ihrer Quelle bis zur Mündung oder von der Mündung bis zur Quelle vom 1. bis 6. August in jeweils sechs Etappen erlaufen. Es können auch einzelne Etappen gebucht werden.

Hier geht es zu den einzelnen Wanderungen und zur Buchungsmöglichkeit.

Bitte beachten Sie, dass Sie zur Teilnahme bei den Touren im Rahmen des Deutschen Wandertags die Wandertagsplakette erwerben müssen. Sie kostet pro Teilnehmer*in 8,50 Euro, Kinder bis 5 Jahre frei, Kinder bis 14 Jahre sowie Inhaber eines Schwerbehindertenausweises zahlen 4,00 Euro. Die Plakette bietet zudem zahlreiche Vorteile. So dient sie während des Wandertags u.a. als ÖPNV-Ticket. Sie können die Plakette online bestellen oder direket im Lädle des Schwäbischen Albvereins in der Hospitalstraße in Stuttgart erwerben. Ab 1. Juli ist sie auch in den Rathäusern und i-Punkten der beteiligten Kommunen erhältlich.

Rot-Buche ist Baum des Jahres 2022

Eigentlich würde man erwarten, dass eine eher seltene oder ungewöhnliche Art den Titel „Baum des Jahres“ erhält. Dieser Titel wird seit 1989 verliehen. 2022 hat ein Baum den Titel erhalten, der sehr häufig in unseren Wäldern vorkommt: die Rot-Buche. Das ist der botanische korrekte Name für die grünblättrige Buche in unseren Wäldern.

 

 

Die Rot-Buche gehört zu den weit verbreiteten Laubbaumart in Deutschlands Wäldern. Sie kann bis zu 45 Meter hoch werden. Im Wald reckt sie sich eher schlank nach oben, hat sie Platz, geht sie eher in die Breite. Buchen in Deutschland werden selten älter als 300 bis 350 Jahre. Die älteste Buche in Europa steht in den Österreichischen Kalkalpen und ist 550 Jahre alt.

Artenreiche Buchenwälder
Buchen sind eigentlich recht genügsame Bäume und wachsen auch auf nährstoffarmen Böden. Sie halten regenreiche Zeiten gut aus, können aber auch trockene Phasen gut verkraften. Unter den weiten, hohen Kronen wachsen junge Buchen im Schatten heran, bis sie an der Reihe sind, ins Kronendach vorzustoßen. Alte Buchenwälder sind ein Eldorado für Insekten und Pilze, vor allem dann, wenn es viel Totholz gibt, das ihnen als Unterschlupf und Nahrung dient.

Zum Beginn des Mittelalters begann in Europa das große Waldroden, die Wälder wurden ausgebeutet und zurückgedrängt, gerade auch die Buche. Als man Ende des 18. Jahrhunderts mit dem großen Aufforsten begann, pflanzte man eher Kiefern und Fichten. In den letzten 30 Jahren ist die Buche allerdings wieder auf dem Vormarsch – auch wegen des Klimawandels, hat sie sich doch als widerstandsfähiger gegen trockene Sommer erwiesen als die flachwurzelnden Fichten.

Klimawandel setzt Buchen zu
Doch auch die Buche leidet immer stärker unter der zunehmenden Trockenheit und den sommerlichen Hitzeperioden. Ihre hohen, breiten Kronen bergen die Gefahr eines großen Wasserverlusts durch Verdunstung. Kronen werden lichter oder sterben ganz ab. Im Großen und Ganzen hält die Buche dem Klimawandel allerdings bisher noch besser Stand als flachwurzelnde Bäume wie etwa die Fichten, die in manchen Gegenden großflächig absterben.

Für Naturliebhaber und Wanderer sind Buchenwälder ein echter Genuss. Im Frühjahr läuchtet ihr helles Grün leuchtet in der Sonne, im Sommer bieten sie Schatten, im Herbst färben sich die Blätter rotbraun ein, im Winter bieten sie oft eine geheimnisvolle Stimmung, wie gemacht für Winterspaziergänge. Wir freuen uns sehr, dass die Buche in diesem Jahr zum „Baum des Jahres“ gekürt wurde.

Mehr über die Buche und den Verein Baum des Jahres e.V. finden Sie unter https://baum-des-jahres.de/

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