Landschaftspflegetag im Schopflocher Moor – Danke an alle Helfer!

Rund 70 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer waren am Samstag, 17. Oktober, im Schopflocher Moor aktiv. Muskeln waren gefragt beim Abräumen von Gehölz und dem Zusammenrechen von Gras und Zweigen. Danke an alle, die dabei waren!

Das Schopflocher Moor ist ein wichtiges Feuchtgebiet auf der Schwäbischen Alb – und leidet unter dem Klimawandel. Die Sommer werden heißer und trockener. 2026 bildete bisher einen traurigen Rekord. Es ist deshalb bsonders wichtig, Gehölznachwuchs und Weidenschösslingen aus dem Naturschutzgebiet zu entfernen. Sie ziehen nämlich viel Wasser. Jörg Dessecker vom Schwäbischen Albverein war bereits in den Tagen vor dem Pflegetag mit seinem Landschaftspflegetrupp im Moor aktiv, um Flächen freizuschneiden.

Rund 70 Ehrenamtliche – vom Kind bis zum Senior – hatten sich um 9 Uhr an der Infotafel am Eingang des Moores versammelt. Alle gut eingepackt, denn es war Regen angesagt. Begrüßt wurden Sie vom Esslinger Landrat Marcel Musolf, Schopflochs Bürgermeister Thomas Staubizer, Ulrike Möck vom Regierungspräsidium Stuttgart und von Albvereins-Vizepräsidentin Regine Erb. Sie alle dankten den Helferinnen und Helfern – und packten gleich selber mit an.

   

In mehreren Gruppen, mit Arbeitshandschuhen, Rechen und Gabeln ausgerüstet, machten sich die Helferinnen und Helfer ging es ans Werk. Grasschnitt, kleinere Äste und Zweige mussten zusammengerecht und genau wie das Weidengehölz in Handarbeit aus dem Feuchtgebiet geschafft werden. Bauern aus der Region luden den Rückschnitt auf Traktorgespanne. Sogar einen Hächsler hatten sie mit dabei, um größere Hölzer gleich vor Ort zu zerkleinern.

Gegen 11 Uhr hieß es dann Zähne zusammenzubeißen. Es fing an zu nieseln, Nebel zog durch das Moor – schaurig-schön, aber auch ziemlich ungemütlich. Die Helferinnen und Helfer ließen aber nicht nach und gegen 12:30 Uhr war die Arbeit dann getan. Das Regierungspräsidium Stuttgart lud alle Teilnehmenden im Anschluss an den Landschaftspflegeeinsatz noch zu einem warmen Mittagessen ein.

Den Pflegeeinsatz im Schopflocher Moor gibt es in dieser Form schon seit 1997. Schwäbischer Albverein, das Naturschutzzentrum Schopflocher Moor und das Regierungspräsidium arbeiten hier Hand in Hand. Doch ohne die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wäre ein solcher Einsatz nicht möglich.

Herzlichen Dank an alle, die so fleißig mitgeholfen haben!


Einzigartiges Naturschutzgebiet auf der Schwäbischen Alb

Das Schopflocher Moor ist das einzige Hochmoor auf der Schwäbischen Alb. Bereits vor 18 Millionen Jahren war die Torfgrube bei Schopfloch als Folge des Vulkanismus auf der Alb entstanden. Die Schlotfüllung eines alten Vulkanschlots war schneller verwittert als die harte Kalkgesteinumgebung. In der Mulde bildete sich eine Lehmschicht, auf der Millionen Jahre später ein See entstand, der nach und nach verlandete.

Durch die Torfstecherei und Entwässerung war das Moor bald in seiner Existenz gefährdet. Der Schwäbische Albverein erwarb große Teile des Gebiets im Jahr 1931, um es vor der weiteren Zerstörung zu schützen. 1942 wurde es dann zum Naturschutzgebiet. Heute umfasst die geschützte Fläche etwa 76 Hektar, auf der viele geschützte Pflanzen und Tiere leben. Besucherinnen und Besucher können das Schopflocher Moor auf einem Bohlenweg durchqueren.

 

 

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Spendenaktion: Das Nägelehaus braucht Eure Unterstützung!

Vor einigen Monaten erreichte uns die Nachricht, dass der Lüftungskanal für die Entlüftungsanlage der Küche im Nägelehaus kaputt ist. Nach einer genaueren Untersuchung war klar: Die gesamte Anlage muss überplant und saniert werden. Die Kosten belaufen sich nach derzeitigem Stand auf rund 140.000 Euro.

Die gute Nachricht: Wir konnten die bestehende Anlage provisorisch reparieren. Der Gaststättenbetrieb kann also weiterlaufen. Dennoch ist eine zeitnahe Sanierung der Entlüftungsanlage unumgänglich.

Um die Kosten stemmen zu können, bitten wir um Eure Unterstützung.

Helft mit Eurer Spende, das beliebte Ausflugsziel auf der Zollernalb zu erhalten! Wir danken Ihnen herzlich!

Hier könnt Ihr online spenden und den Spendenzweck wählen.

Oder Ihr überweist Eure Spende über Eure Hausbank an das Spendenkonto des Schwäbischen Albvereins:

IBAN DE03 6005 0101 0002 8260 00
Stichwort „Nägelehaus“

Wir danken Euch herzlich für Eure Utnerstützung!

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Jetzt Albvereins-App laden und Rabatt sichern

Mit www.albverein-erleben.de und der Albvereins-App macht das Planen von Wanderungen und das Wandern selber noch mehr Spaß. Albvereins-Mitglieder erhalten einen Rabatt für die Pro-Versionen. Die Website basiert auf einer Zusammenarbeit mit dem Wanderportal Outdooractive. 

Sie finden die Apps zum Download für iOS im Apple-Store sowie für Android im Google Play Store.

Im Wanderportal des Schwäbischen Albvereins auf Outdooractive gibt es unsere Wandertipps, aber auch Touren aus der gesamten Outdooractive Community zum Nachwandern. Dazu kommen wichtige Informationen zur Gastronomie am Weg, ÖPNV, touristisch interessante Punkten, sogenannte Points of Interest (POIs) und vieles mehr. Diese Informationen sind mit guten Tourenvorschlägen verknüpft.

Eigene Touren können am PC geplant und aufs Handy übertragen werden. Auch lassen sich Wanderungen bequem unterwegs aufzeichnen und im Anschluss bearbeiten.

Unterwegs ist jederzeit der aktuelle Standort auf dem Handy zu ermitteln – kein Verlaufen mehr! Man sieht sofort, ob man noch auf dem richtigen Weg ist. So wird die Navigation unterwegs zum Kinderspiel.


Mitgliederrabatt für Pro-Versionen

Die Basic-Mitgliedschaft von Outdooractive bzw. www.albverein-erleben.de ist kostenlos. Diese ist nötig, um von den Wandertipps und Veranstaltungen auf Outdooractive zu profitieren, also etwa GPX-Tracks laden zu können. Einfach mit E-Mail und einem eigenen Passwort registrieren und schon ist man dabei. Kartengrundlage ist bei der Basic-Version übrigens OpenStreetMaps.

Die kostenpflichtige Pro-Version basiert auf der Outdooractive-Karte, die OpenStreetMaps mit amtlichen Geodaten und POIs verknüpft. Außerdem ist hier das Wegenetz des Schwäbischen Albvereins enthalten. Das ist bei der Basis-Version nicht der Fall. Das Kartenmaterial lässt sich sowohl online als auch offline nutzen.
Die Pro-Version kostet für Albvereins-Mitglieder 24,99 Euro pro Jahr (statt 29,99 Euro).

In der Pro+-Version sind zusätzlich die Karten des Deutschen Alpenvereins (DAV) und des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV) sowie ADFC-Radtourenkarten und die Karten des Kompass-Verlags enthalten. Albvereinsmitglieder zahlen für die pro+-Variante 49,99 Euro pro Jahr (statt 59,99 Euro).

Albvereinsmitlgieder erhalten den Rabatt nur, wenn sie ihr Abo über www.albverein-erleben.de abschließen!


So erhalten Sie Ihren Mitgliederrabatt:

www.albverein-erleben.de öffnen und unter „Jetzt anmelden“ klicken. Sie finden den Link oben rechts in der Kopfzeile. Dann erscheint folgende Aufforderung:

Bitte jetzt Ihre E-Mail eingeben, auf „weiter“ klicken und dann ein Passwort vergeben. Jetzt sind Sie Basis-Mitglied und können diese Mitgliedschaft zu einer Pro- oder Pro+-Mitgliedschaft erweitern.

Dafür in der Kopfzeile von www.albverein-erleben.de ganz rechts „Pro kostenlos testen“ anklicken.

Dann erscheint folgende Darstellung:

Achtung: Nicht das erste rote Feld „Pro kostenlos testen“ anklicken, sondern weiter nach unten scrollen bis zum Feld „Mitgliedervorteil anfordern“. Das sieht dann so aus:

Jetzt das rote Feld „Mitgliedervorteil anfordern“ anklicken. Dann werden Sie aufgefordert, Ihre 7-stellige Mitgliedsnummer des Schwäbischen Albvereins einzugeben. Wenn Ihre Nummer kürzer ist mit 0 oder 00 beginnen.

Und auf weiter klicken.

Nun können Sie den Rabatt-Gutschein anfordern. Bitte Pro oder Pro+ auswählen. Der Gutschein wird per Mail zugeschickt. Diese Mail enthält einen Link, über den das Abo bestätigt werden muss.

Und schon kann es losgehen!


Falls es Fragen gibt, erreichen Sie uns per Mail an .

 

 

 

 

Neuer Wanderführer zum Main-Donau-Bodensee-Weg Nord (HW4)

Wir komplettieren unsere Wanderführer-Reihe zu allen Hauptwanderwegen mit dem Band zum nörlichen Teil des HW4 – dem Main-Donau-Bodensee-Weg. Dieser Fernwanderweg ist insgesamt 408 Kilometer lang. Der Band zum Südteil ist ebenfalls in unserem Lädle erhältlich.

Der HW4 Nord startet in Würzburg. Er durchstreift das nordöstliche Baden-Württemberg sowie fränkische Teile Bayerns. Während in den ländlichen Regionen äußerst dünne Besiedlung herrscht, bilden Zentren wie Würzburg und Rothenburg touristische Höhepunkte. Kaum ein anderer Weg verbindet Natur- und Wandergenuss so gut mit landestypischer Kultur. Er eignet sich für Ruhe- und Attraktionssuchende gleichermaßen. Etwa in der Mitte des Fernwanderwegs liegt Heidenheim. Die Stadt an der Brenz markiert den Endpunkt des Nord- und den Beginn des Südteils des Weges.

Weitere Höhepunkte des HW4 Nord sind die Weinberge an Main und Tauber, weite Landschaften im Ochsenfurther Gau, authentische Dörfer in der Hohenloher Ebene, Crailsheim inmitten farbenfroher Kulturlandschaften sowie die weitläufigen Wälder der Ellwanger Berge. Zum Schluss gilt die östlichen Höhen der Schwäbischen Alb zu erklimmen.

Planung leicht gemacht mit nützliche Hinweise, Tipps, Kartenausschnitten, Adressen und natürlich GPS-Tracks

Dieses Buch kann als Wanderführer genutzt werden, bietet mit seinen detaillierten Wegbeschreibungen aber auch eine ideale Planungshilfe für alle, die gerne individuell reisen. Neben allen Informationen zur 212 Kilometer langen Strecke sind Angaben zu touristischen Anziehungspunkten und Tipps des Autors enthalten. Ein Gaststättenverzeichnis und Hinweise zu Fremdenzimmern mit Kontaktadressen sowie Öffnungszeiten erleichtern die Einteilung.

Die Startpunkte und Ziele sind mit den angegebenen ÖPNV-Verbindungen erreichbar. GPS-Tracks zum Download via QR-Code oder Link finden sich ebenfalls im Buch. Marken im Höhenprofil, im Textblock und auf den Fotografien, die sich in den Karten widerspiegeln, ermöglichen eine leichte Nachvollziehbarkeit der Strecken. Für schwierige Situationen stehen Koordinaten im WGS84 Format zur Verfügung. Die schönsten Fotografien können wie die GPS-Tracks heruntergeladen und geteilt werden.

Fakten zum HW4 Nord

Länge 212 Km | Aufstieg 4770 m, Abstieg 4460 m | Tiefster Punkt: Mainufer, Würzburg 172 m Höchster Punkt: Maienberg, Aalen-Oberalfingen 718 m

ISBN/EAN: 978-3-948860-05-9, Ladenpreis Deutschland: 22,50 Euro

Hier geht es zur Leseprobe

Erhältlich ist der Band – wie alle weiteren Wanderführer dieser Reihe auch – im Lädle des Schwäbischen Albvereins in Stuttgart sowie in unserem Online-Shop.

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100 Jahre Schwäbische Albvereinsjugend

Als im Juni 1926 die Mitgliederversammung des Schwäbischen Albvereins beschloss, einen „Albvereinsjugendring“ zu gründen, konnte keiner ahnen, dass damit eine mittlerweile hundertjährige Erfolgsgeschichte beginnen würde – die Schwäbische Albvereinsjugend war geboren.

Aus heiterem Himmel kam der Beschluss nicht. Schon vorher gab es Jugendwanderungen im Verein – damals noch streng nach Geschlechtern getrennt. Das Schwäbische Jugendwerk, 1919 gegründet vom Schwäbischen Albverein und dem Württembergischen Schwarzwaldverein, könnte man als Vorläufer der Albvereinsjugend bezeichnen. 1926 beauftragte man die Jugendabteilung der Ortsgruppe Stuttgart, Richtlinien für Jugendabteilungen des Vereins zu erarbeiten. Ein Jahr später waren bereits 31 Jugendabteilungen aktiv.

Gleichgeschaltet – die 1930er Jahre

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 änderten sich auch die Rahmenbedingungen für den noch jungen Albvereinsjugendring. Der gesamte Verein mit all seinen Untergliederungen wurde gleichgeschaltet und nach dem Führerprinzip ausgerichtet. Auch die Sprache wurde im Laufe der 1930er Jahre deutlich völkischer. Am 15. Juli 1933 wurden alle Jugendgruppen aufgelöst und in die Hitlerjugend oder den Bund Deutscher Mädels überführt.

Schwieriger Neustart nach dem Zweiten Weltkrieg

Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte der „Jung-Albverein“ in der amerikanischen Besatzungszone seine Arbeit wieder aufnehmen. Die Ortsgruppen in der französischen Besatzungszone hatten es deutlich schwerer, wieder Vereinsaktivitäten durchzuführen. Mit der Vereinigung der westlichen Besatzungszone nahm die Jugendarbeit Fahrt auf. 1950 gab es bereits 135, 1958 waren es schon 217 Jugendgruppen im Albverein. Viele junge Leute nahmen das Angebot gerne an und traten in den Verein ein.

Zeltlager im Jugendzentrum Fuchsfarm

Zeltlager erfreuten sich zunehmender Beliebtheit. Kinder und Jugendliche nahmen gerne an den Ferienangeboten des Albvereins teil, auch wenn vieles noch improvisiert war. Bis 1965 wechselte man für die Zeltlager die Standorte, 1964 kaufte der Albverein dann eine ehemalige Silberfuchsfarm in Albstadt-Onstmettingen. Bis heute ist die Fuchsfarm das Jugendzentrum des Vereins und „seelische Heimat“ vieler Generationen Jugendlicher seit den 1960er Jahren. Auch Kinder und Jugendliche aus anderen Regionen der Republik oder der Welt waren und sind immer willkommen – von Berliner Kindern nach dem Mauerbau und französischen Jugendlichen in den 1960ern bis zu geflüchteten syrischen Jugendlichen heute.

Professionalisierung der Jugendarbeit

Die Schwäbische Albvereinsjugend bietet Kindern und Jugendlichen nicht nur Outdoor-Sport und Gemeinschaft an, sie ist zudem schon von ihrer Struktur her ein Übungsfeld für Demokratie und ehrenamtliches Engagement. 1971 erhielt die Albvereinsjugend eine eigenständige Geschäftsstelle, was die zunehmende Professionalisierung der Arbeit wiederspiegelt.

Natur- und Klimaschutz als wichtige Themen der Jugend

„Politisch handeln ohne parteipolitisch zu sein“ ist bis heute die Maxime der Albvereinsjugend. Oft waren und sind es Naturschutzthemen, die die Jugendlichen bewegen. Bereits in den 1970 engagierte sich die Albvereinsjugend gegen Umweltverschmutzung mit dem Umweltkabarett „Mir stinkt’s“. 1987 verabschiedete die Jugendvertreterversammlung eine Resolution zu einer „umweltschonenden, sozialverträglichen und krisensicheren Energiepolitik. 2008 beschloss der Hauptausschutz auf Initiative der Jugend alle Wanderheime und die Hauptgeschäftsstelle auf ihre Energieeffizienz zu überprüfen. Heute sind es Themen wie gesunde Ernährung, umweltbewusste Beschaffung und Müllvermeidung auf Freizeiten sowie der Klimaschutz, die die Albvereinsjugend bewegen.

100 Jahre Albvereinsjugend – wie geht es weiter?

Sinkende Mitgliedszahlen, weniger Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren, und viele (auch digitale) Konkurrenz-Angebote sind Herausforderungen, mit denen sich die Albvereinsjugend heute auseinandersetzen muss. Mit dem Projekt „Sichtbar im ganzen Ländle“ steuert die Jugendorganisation dagegen. Mehr Kontakte zu den Gauen und Ortsgruppen des Schwäbischen Albvereins, verstärkte Kommunikation, mehr Gestaltungsmöglichkeiten für Ehrenamtliche, eine aktive Gestaltung des Übergangs zwischen Familien- und Jugendarbeit sowie Zugehen auf neue Zielgruppen sollen der Jugendarbeit im Albverein wieder mehr Schub verleihen. Erste Schritte sind gemacht.

Danke an alle engagierten Jugendlichen, die sich hier einbringen und die Zukunft der Schwäbischen Albvereinsjugend mitgestalten!

Germar Schulte-Hunsbeck, Ute Dilg

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Landschaftspflegetag im Schopflocher Moor am 17. Oktober

Es ist wieder so weit: Wir suchen Helferinnen und Helfer, um das Naturschutzgebiet Schopflocher Moor zu pflegen. Herzliche Einladung deshalb zum gemeinsamen Landschaftspflegetag des Schwäbischen Albvereins und des Naturschutzzentrums Schopflocher Moor. Jetzt anmelden!

Wir treffen uns am Samstag, 17. Oktober um 9 Uhr bei den Infotafeln am Eingang zum Schopflocher Moor. Dort teilen wir verschiedene Gruppen ein, um die große Fläche möglichst effizient zu bearbeiten. Es ist unter anderem Reisig abzuräumen. Der Landschaftspflegetrupp des Schwäbischen Albvereins wird im Vorfeld das Gehölz zurückschneiden. Das Abräumgut muss auf Haufen geschichtet und anschließend abgefahren werden.

Warum ist diese Landschaftspflege im Moor wichtig?

Werden größere und kleinere Gehölze nicht entfernt, verbuscht das Schopflocher Moor. Wertvolle Streu- und Feuchtwiesen gehen als Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten verloren. Auch das Landschaftsbild, das Besucherinnen und Besucher so schätzen, würde sich komplett verändern. Das Naturschutzgebiet muss deshalb regelmäßig gepflegt werden – sei es durch die Beweidung mit Weidevieh oder mechanische Landschaftspflege durch den Menschen. Der Landschaftspflegetag im Schopflocher Moor ist ein Beispiel dafür wie wichtig ehrenamtliches Engagement für den Naturschutz ist!

Im Anschluss an die Arbeiten gegen 13 Uhr lädt das Regierungspräsidium Stuttgart zu einem gemeinsamen Mittagsessen auf den Michaelshof-Ziegelhütte ein. Vom Wanderparkplatz Torfgrube ist dieser in etwa 12 Minuten zu Fuß zu erreichen.

Arbeitsgerät wie Rechen und Gabeln sind vor Ort ausreichend vorhanden. Bitte bringt Gummistiefel oder anderes festes Schuhwerk und Arbeitshandschuhe mit. Wir freuen uns über viele Helferinnen und Helfer.

Bitte meldet Euch bis spätestens zum 4. Oktober an, wenn Ihr gerne auch Mittagessen möchtet. Ansonsten ist die Anmeldung bis 11. Oktober an, dann ist allerdings kein Mittagessen mehr möglich.

Anmeldung bitte per E-Mail unter .

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Aktiv werden bei der Landschaftspflege

Im Naturschutzgebiet Füllmenbacher Hofberg müssen wieder Trockenrasenflächen gemäht und freigeschnitten werden. Dafür brauchen wir viele helfende Hände – vom 23. bis 26. September. Ehrenamtliche können in diesem Zeitraum gemeinsam mit unserem Landschaftspflegetrupp im Wanderheim Füllmenbacher Hof übernachten. Nach Absprache könnt Ihr auch an einzelnen Tagen dazu kommen. Jetzt anmelden und mit dabei sein!

Das Naturschutzgebiet

Der Füllmenbacher Hofberg besteht vorrangig aus artenreichen Trockenrasenflächen, die von Weinbergen und Waldflächen umrahmt werden. Das Gebiet ist ein optimaler Lebensraum für zahlreiche gefährdete Tiere und Pflanzen, wie zum Beispiel das Purpur-Knabenkraut – eine heimische Orchideenart. Damit dieser südexponierte Trockenrasen in seiner einzigartigen Struktur erhalten bleibt ist eine regelmäßige Pflege notwendig. Nur so kann eine Verbuschung verhindert werden. Der Landschaftspflegetrupp des Schwäbischen Albvereins sorgt gemeinsam mit den ehrenamtlichen Helfern aus den Ortsgruppen seit über 30 Jahren für diese Pflege.

Der Einsatz

Der Pflegetrupp mäht vor ab die Flächen und schneidet zugewucherte Areale aus. Die Aufgabe der Freiwilligen ist dann, das angehäufte Schnitt- und Mähgut mit Rechen, Heugabeln und Planen an den Fuß des Berghangs zu schaffen, wo es von einem Landwirt zur abgeholt wird.

Neben dem aktiven Einsatz für den Naturschutz, erfahren die Ehrenamtlichen mehr über die Bedeutung der Landschaftspflege zum Erhalt artenreicher Kulturlandschaften. Zusätzlich bieten wir eine Exkursion an, bei der die Teilnehmenden mehr über die Flora und Fauna vor Ort und die Geschichte des Biotops erfahren.

Eckdaten

  • Arbeitseinsatz von Mittwoch bis Samstag, 23. bis 26. September
  • Arbeitszeit von 7:30 Uhr bis 16:30 Uhr, kann je nach Wetter abweichen
  • Ende am Samstag gegen 15 Uhr.
  • Anzahl der Teilnehmenden: 10 Personen für den gesamten Zeitraum.
  • Mindestalter für die Teilnahme: 18 Jahre

 

Einsatzleiter: Jörg Dessecker (Landschaftspflegetruppleiter des Schwäbischen Albvereins)
Diensthandy: 0172 7231070, E-Mail: pflegetrupp@schwaebischer-albverein.de

Blick auf das Naturschutzgebiet Füllmenbacher Hofberg


Anreise

Mit dem Pkw am Mittwoch, 23. September, bis 9:30 Uhr am Wanderheim Füllmenbacher Hof. Bei Anreise mit der Bahn ist der Treffpunkt um 9 Uhr am Bahnhof Mühlacker.

Unsere Leistungen

  • Unterkunft in unserem Wanderheim Füllmenbacher Hof
  • Übernachtung in Gruppenräumen, Vollverpflegung (Mithilfe bei der Küchenarbeit erwünscht).
    Bitte bei Anmeldung angeben, ob vegane oder vegetarische Verpflegung erwünscht ist bzw. ob Allergien vorhanden sind.
  • Naturkundliche Exkursion
  • Naturgenuss und eine befriedigende Arbeit im Freien bei der Landschaftspflege


Mitbringen

Feste Schuhe und Arbeitskleidung
Handschuhe und Arbeitsmaterial (Rechen, Heugabeln etc.) werden gestellt.


Kosten
Gesamter Zeitraum 50 Euro (4 Tage) für Verpflegung und Übernachtung und eine kleine Exkursion. Teilnahme an einzelnen Tagen (nach Absprache) 15 Euro. Die Teilnehmenden kümmern sich selbst um ihre Anreise. Bitte Bettwäsche (3-teilig) wenn möglich mitbringen.

Anmeldung beim Referat Naturschutz unter 0711 22585 -14 / -34 oder
per E-Mail an
naturschutz@schwaebischer-albverein.de

 

Wandern für den Seelenfrieden

Martin Ruppert ist weit gewandert. Fünf Hauptwanderwege des Schwäbischen Albvereins hat der 42-Jährige Familienvater aus dem Schönbuch schon bewältigt. Außerdem den Westweg im Schwarzwald und verschiedene lange Routen im europäischen Ausland. Warum geht er gerne Fernwandern? Wie bereitet er sich vor? Und warum ist er gerne alleine unterwegs? Darüber haben wir mit dem Albvereinsmitglied gesprochen.

Was reizt Sie am Fernwandern?

Ich wandere gerne in der Natur. Beim Fernwandern lernt man zudem eine Region gut kennen. Und man trifft auch immer wieder interessante und wirklich hilfsbereite Menschen. Auf dem HW5 habe ich einmal einen Herrn kennengelernt, an dessen Haus der Weg vorbeiführte. Ich wohne selber auch ganz nah am HW5. Wir waren also quasi Nachbarn, zwar 150 Kilometer voneinander entfernt, aber beide am HW5 wohnend. Das war ein total nettes Gespräch.

Wie bereiten Sie sich vor?

Für die Hautpwanderwege habe ich mich erst mal beim Schwäbischen Albverein auf der Website informiert. Danach schaue ich mir Wanderkarten an. Und zwar immer noch gerne auch gedruckte Karten. Da markiere ich mir immer wichtige Punkte wie Schutzhütten, etwaige Ausstiegsmöglichkeiten, auch Gaststätten und Friedhöfe, weil man sich da mit Wasser versorgen kann usw. und schreibe mir Entfernungsangaben in die Karte. Wenn man sich im Vorfeld gut mit der Strecke beschäftigt, dann gibt es in der Regel unterwegs keine Überraschungen. Unterwegs navigiere ich mit einem GPS-Gerät mit digitalem Kartenmaterial. Die Wanderkarte habe ich aber trotzdem für den Notfall immer dabei. Für den Rucksack habe ich Packlisten je nach Jahreszeit, die ich immer wieder überarbeite und nach denen dann der Rucksack gepackt wird. Und gute Schuhe sind wichtig!

Ihre Etappen sind ja recht lang – Sie laufen rund 40 Kilometer am Tag. Haben Sie da nicht auch mal Muskelkater?

In den Beinen eigentlich nicht. Die sind gut trainiert. Aber ich merke, dass mir mein Rucksack mittlerweile oft schwer wird. Da tun mir dann die Schultern schon weh oder ich habe Druckstellen oder kleine Wunden an der Hüfte vom Hüftgurtgurt. Da hilft Zinksalbe gut. Die habe ich immer dabei. Wahrscheinlich muss ich mir doch mal angewöhnen, etwas weniger mitzunehmen. Am Ende ist also nicht der Muskelkater ein „Showstopper“.

Wie halten Sie es mit den Pausen?

Das ist tatsächlich ein schwieriges Thema, wenn man alleine unterwegs ist. Der Körper braucht oft eine Pause, der Kopf aber nicht. Und dann geht man einfach weiter. Aber gerade bei einer Fernwanderung sind regelmäßige Pausen wichtig. Meine Lösung ist eine lange Mittagspause. Aber dazu muss ich mich wirklich zwingen. Andere finden vielleicht mehrere kürzere Pausen angenehmer. Da muss jeder seinen Rhythmus finden.

Stichwort „alleine wandern“ – was ist daran der Reiz für Sie?

Wandern ist für mich ganz wichtig für meinen Seelenfrieden. Vor allem nach einem schweren Einsatz in Afghanistan habe ich gemerkt, wie gut mir das lange Gehen getan hat, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Wer alleine wandert, muss sich mit sich selber beschäftigen, kann seine Gedanken ordnen. Ich merke in der Regel nach zwei Tagen, dass ich neue Ideen habe. Ohne Dauerberieselung, wie man sie im Alltag hat, kann man plötzlich kreativ werden. Ich habe zum Beispiel einmal in meinem Kopf ein Gartenhaus designt. Und dann nach der Rückkehr tatsächlich auch gebaut. Aber man beschäftigt sich auch mit Lebensfragen. Und das ist für die Seelenhygiene unglaublich wertvoll. Ich kann also alleine wandern nur empfehlen.

Ist es aber nicht schwierig, sich zu motivieren, wenn man über Tage alleine unterwegs ist?

Meiner Erfahrung nach, hat man kurz nach der Hälfte der Wegstrecke einen Durchhänger. Egal ob der Fernwanderweg 150 oder 300 Kilometer lang ist. Und da kommen dann schon die Gedanken, dass man doch mal einen Pausentag einlegen oder morgens mal ausschlafen könnte. Mich packt dann in der Regel doch der Stolz und ich laufe dann weiter. Auch wenn es manchmal schwerfällt. Zudem ist meine Zeit knapp. Ich habe Familie und kann mir nicht unbegrenzt frei nehmen, um alleine loszuziehen. Und am Ende bin ich glücklich, wenn ich mich überwunden habe. Ich bin noch nie am Ziel angekommen und habe gesagt, hätte ich mal besser vor vier Tagen aufgegeben. Je mehr Fernwanderwege man geht, desto stärker wird man auch mental. Ich kann nur alle ermutigen, es auch zu versuchen. Es müssen ja keine 40 Kilometer-Etappen sein. Man kann auch mit leichtem Gepäck kürzere Mehrtagestouren machen.

Noch ein Tipp für angehende Fernwanderer?

Schaut Euch Eure Heimat an. Es gibt wunderschöne Ecken hier. Man muss nicht nach Übersee fliegen, um die beste Zeit seines Lebens zu verbringen. Tolle Outdoorerlebnisse kann man auch in der Region haben.

Das Interview führte Ute Dilg, Pressereferentin Schwäbischer Albverein.

Der Schwäbische Albverein hat einen neuen Präsidenten

Die Mitglieder des Hauptausschusses des Schwäbischen Albvereins haben bei ihrer Sitzung in Sigmaringendorf am Samstag, 13. Juni, einen neuen Präsidenten gewählt. Thomas Keck, der bisher gemeinsam mit Regine Erb als Vizepräsident tätig war, übernimmt für die verbleibenden drei Jahre der Wahlperiode den Vorsitz des Vorstandsgremium. Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß war im Januar als Präsident zurückgetreten. Deshalb wurde die Nachwahl nötig.

Der Vorstand des Schwäbischen Albvereins v.l.n.r.: Hauptjugendwart Mats Thiele, die Beisitzenden Ursula Geister, Tanja Waidmann und Steffen Kaltenmark-Theus, Präsident Thomas Keck, Beisitzer Volker Korte, die beiden Vizepräsidenten Regine Erb und Claus Bayer. Foto: Schwäbischer Albverein

Der 63-jährige Keck ist seit 1993 ehrenamtlich im Schwäbischen Albverein engagiert. Über 25 Jahre war er Vorsitzender der Ortsgruppe Betzingen. Von 2005 bis 2021 engagierte er sich zudem als Gauvorsitzender des Lichtenstein-Gaus. Seit 2017 bestimmte er die Geschicke des Gesamtvereins als Vizepräsident mit.

Alle sollen sich im Verein wohlfühlen – gute Zusammenarbeit im Vorstand

„Ich wünsche mir einen modernen und schlank aufgestellten Schwäbischen Albverein, in dem sich alle, die gerne Outdoor-Sport betreiben, denen unsere Natur und eine gute Gemeinschaft wichtig ist, wohl fühlen. Wir wollen noch offener sein gegenüber Neuem, gleichzeitig aber positive Traditionen weiterleben“, erklärt Thomas Keck. „Dafür möchte ich mich als Präsident des Schwäbischen Albvereins einsetzen.“ Er berichtet von der guten Zusammenarbeit im Vorstand, der seit etwa einem Jahr nach dem Ressortprinzip aufgestellt ist und damit die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt. Dies sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Familienarbeit ein Stück Zukunft für den Verein

Als große Herausforderung sieht Keck den demographischen Wandel. Mitgliederzahlen gingen zurück, auch finanzielle Zuwendungen von staatlicher Seite seien weniger geworden. „Wir müssen den Verein konsolidieren. Das heißt aber nicht nur sparen, sondern vor allem auch Strukturen überarbeiten und Dinge vereinfachen.“ Als ein wichtiges „Stück Zukunft für den Verein“ sieht Keck die Familien- und Jugendarbeit, die er weiter ausbauen möchte.

Ehrenamt wertschätzen und sichtbar machen

„Herzstück des Schwäbischen Albvereins ist das Ehrenamt“, betont Keck. Die vielen freiwillig Engagierten brächten ein enormes Know-How in den Bereichen Wandern und Outdoor-Sport, Wegearbeit, Naturschutz sowie schwäbischer Kultur mit. „Das müssen wir in der Gesellschaft sichtbarer machen“, betont Keck.

Neuer Vizepräsident Claus Bayer will den direkten Austausch mit Mitgliedern

Mit der Wahl von Thomas Keck zum Präsidenten war auch das Amt eines der beiden Vizepräsidenten neu zu besetzen. Bei der Nachwahl setzte sich Claus Bayer gegen Steffen Kaltenmark-Theus aus Villingen-Schwenningen und Ulrich Löchner aus Leinfelden-Echterdingen durch. Bayer ist derzeit Beisitzer im Gesamtvorstand, Gauvorsitzender des Oberer-Donau-Gaus und Vorsitzender der Ortsgruppe Sigmaringendorf. „Mein Ziel ist eine Vereinsführung, die den Menschen nahe ist – offen, unbürokratisch und im direkten Austausch mit unseren Mitgliedern“, erklärte Bayer in seiner Bewerbung für das Amt.

Ursula Geister will als Beisitzerin den Natur- und Artenschutz vorantreiben

Bayers freigewordenen Beisitzerposten übernimmt Ursula Geister aus Blaubeuren-Seißen. Die zertifizierte Wanderführerin ist Vorsitzende der Ortsgruppe Seißen und Teil des Vorstandsteams des Donau-Blau-Gaus. Ihr liegt vor allem der Naturschutz am Herzen für den sie sich in vielerlei Projekten des Albvereins und darüber hinaus einbringt. Als Vorstandsmitglied des Schwäbischen Albvereins wird sie das Thema Natur- und Artenschutz vorantreiben.

Weitere Mitglieder des siebenköpfigen Vorstands sind Vizepräsidentin Regine Erb sowie die Beisitzenden Volker Korte, Steffen Kaltenmark-Theus, Mats Thiele und Tanja Waidmann.

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25 Jahre Heimat- und Wanderakademie

2001 gründeten der Schwäbische Albverein und der Schwarzwaldverein die gemeinsame Wanderakademie gründeten. Im Jubiläumsjahr 2026, blickt die Heimat- und Wanderakademie Baden-Württemberg (HWA) auf 25 erfolgreiche Jahre zurück. Was als Initiative zur Professionalisierung der ehrenamtlichen Arbeit begann, ist zu einer festen Größe in der Bildungslandschaft im Bereich Wandern in Baden-Württemberg geworden.

Wie alles begann

Die Wurzeln der HWA reichen bis ins Jahr 1998 zurück, als die Wanderführerausbildung beider Vereine vom Kultusministerium anerkannt wurde. Wandernde werden anspruchsvoller, so war die Erkenntnis, und eine einheitliche, hochwertige Ausbildung für Tourguides war nötig. Im März 2001 startete die HWA dank einer Anschubfinanzierung des Landes offiziell durch. Von Beginn an war klar: Es geht um mehr als Wandern. Es geht um Bildung und die Qualifizierung Ehrenamtlicher, um Verantwortung und Begeisterung für Natur und Heimat.

Enge Zusammenarbeit der Wandervereine

Ein entscheidender Erfolgsfaktor der Akademie ist die enge Zusammenarbeit zwischen Schwäbischem Albverein und Schwarzwaldverein. Diese Partnerschaft ermöglicht ein breites, qualitativ hochwertiges Bildungsangebot.

In einem gemeinsamen Grußwort zum Jubiläum der Heimat- und Wanderakademie betonen Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, bis Januar 2026 Präsident des Schwäbischen Albvereins, und Meinrad Joos, Präsidenten des Schwarzwaldvereins: „Die Akademie ist ein Ort, an dem Wissen vertieft, Haltung vermittelt und Begeisterung geweckt wird – für Landschaften, für kulturelle Zusammenhänge und für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur.“

Stimmen zum Jubiläum: Das bedeutet uns die Akademie

Ausbildung zur zertifizierten Wanderführer*in als Herzstück

Aushängeschild der Akademie ist die Ausbildung zum zertifizierten Wanderführer bzw. Wanderführerin. Tourenplanung, Wissen über Natur und Kulturlandschaften, Geschichte und Traditionen in Baden-Württemberg sowie Kommunikation und Erlebnispädagogik sind die Inhalte der Ausbildung.

Die Absolventinnen und Absolventen der insgesamt neuntägigen Ausbildung sind mehr als nur „Vorwegläufer*innen“. Sie sind Botschafterinnen und Botschafter für das Wandern im Verein, für Natur, Heimat und nachhaltiges Handeln. Sie machen jede Gruppentour für die Teilnehmenden zum Erlebnis.

Quo vadis, Wanderakademie?

Jedes Jubiläum lädt nicht nur zu einer Rückschau, sondern auch zu einem Blick in die Zukunft ein. Wohin entwickelt sich die Heimat- und Wanderakademie? Um der modernen Lebensrealität mit seinen Herausforderungen u.a. in der Vereinbarkeit von Arbeit, Familie und Ehrenamt gerecht zu werden, bieten die Vereine mittlerweile eine Hybrid-Ausbildung an – Theorie online, Praxis vor Ort. Die Montagsakademie, ein Online-Format mit kurzen Fortbildungsimpulsen, erfreut sich großer Beliebtheit. Ein Grundlehrgang Radwandern ist neu im Programm. Ab 2027 plant der Schwarzwaldverein zudem einen modularen, neuen Ausbildungsgang zum „Tourguide“. Zielgruppe sind junge, erlebnisorientierte Menschen. Digitale Lernplattformen und Themen wie KI in der Vereinsarbeit oder der Einsatz der Sozialen Medien sollen das Portfolio erweitern.

Karin Kunz, Geschäftsführerin der Akademie und seit Jahrzehnten beim Albverein tätig, formuliert ihre Hoffnung für die Zukunft der Wanderakademie so: „Ich wünsche mir, dass wir auch in den nächsten 25 Jahren kreativ und flexibel auf die Bedürfnisse der Vereine eingehen. Dass wir Menschen die Freude an der Natur nahebringen, dass wir Wanderführerinnen und Wanderführer ausbilden, die mit erlebnisreichen Touren unsere Vereine repräsentieren.“

Interview mit Karin Kunz: Gemeinsam sind wir stärker

www.wanderakademie.de


Save the date! Einladung zum Mitfeiern auf und um dem Hohenneuffen

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Heimat- und Wanderakademie laden wir alle Mitglieder des Schwäbischen Albverein und des Schwarzwaldvereins zu einem Wanderwochenende auf und rund um den Hohenneuffen ein.

Am 17. und 18. Oktober 2026 gibt verschiedene Wander- und Radtouren zur Auswahl. Außerdem bieten wir einen geschichtlichen Samstagnachmittag auf der Festungsruine an. Am Samstagabend treffen wir uns dann in Grabenstetten zu einem genussvollen und gemütlichen Alb-Abend.

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